Vom Hauen und Stechen: Die FN geht gegen Ahlmann vor

Die durch eine positive Doping-Probe beim Pferd “Cöster” von Christian Ahlmann ausgelösten Streitereien ziehen lustig Kreise. Nachdem sich Ahlmann gegen die einstweilige Suspendierung gewehrt hatte, kommt nun die juristische Retourkutsche durch die Deutsche Reiterliche Vereinigung(FN).

Per Unterlassungsaufforderung verlangt die FN von Ahlmann, er solle seine Behauptung, der Mannschaftsarzt Björn Nolting habe vor dem Turnier Gelegenheit zur Prüfung der verabreichten Medikamente gehabt, zurückziehen. Bei Ankunft von “Cöster” sei Nolting von der begleitenden Pferdepflegerin zwar ein Medikamentenbeutel übergeben worden, das strittige Medikament sei darin aber nicht enthalten gewesen.

Von Ahlmann ist derweil nicht viel zu hören. Sein Anwalt beklagte nach Presseberichten öffentlich, nicht einmal der internationale Verband FEI sei sich wirklich sicher, was genau als Doping zu bezeichnen sein.

(Quelle)

September 26, 2008

Zitat des Tages

Ich bitte von Anfragen per SMS Abstand zu halten!

(auf der Website einer Reitlehrerin)

September 26, 2008

Modern Times

In der aktuellen Ausgabe des GEO-Magazins findet sich ein lesenswerter Beitrag über die New York Times (hier in gekürzter Form online zu lesen, schöner und mit Bildern in der gedruckten Fassung). Er beschreibt schön auf den Punkt, worin das momentane Dilemma der Verlagshäuser nicht nur in den Vereinigten Staaten liegt: Ihnen bricht in dramatischer Geschwindigkeit das bisherige Geschäftsmodell weg, ohne dass ihm ein neues nachkäme.

Etwa 90 Prozent seiner Einnahmen erwirtschaftet ein Verlagskonzern wie die New York Times mit dem Bedrucken von Papier. Aber immer weniger Menschen wollen dieses gedruckte Papier kaufen oder lesen – und so druckt auch das Traditionsblatt jeden Tag viele Exemplare weniger. Zum einen, weil gerade junge Menschen sich kaum noch um die bisherigen Informationsmonopole von Medien scheeren, sondern sich per Internet informieren, wo und bei wem sie wollen. Zum anderen, weil ganz generell das Internet den Zugang von Menschen zur Information so verändert hat, dass das Lesen einer Wochenendausgabe bereits anachronistisch scheint, wenn man doch aktueller, bequemer und vor allem kostenlos per Notebook oder Handy unter nytimes.com schmökern kann.

Das ist, mit gewissen Varianten, auch ein Thema für die “Pferderegion“. Wir verbreiten unsere Zeitung zwar kostenlos und müssen daher nicht zusätzlich an Kiosken um tägliche Käufer ringen. Aber das sich die Informationsgewohnheiten vieler Menschen substantiell verändern, hat zwangsläufig auch Auswirkungen auf die Frage, wie lange man noch mit einer gedruckten Zeitung Themen wird setzen können.

September 13, 2008

Am Ende der Woche

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Wochenenden haben in unserem Geschäft ihre eigene Dynamik. Wer in einer Freizeitbranche arbeitet, muss ohnehin davon ausgehen, dass er am Wochenende manchmal mehr Termine hat, als von Montag bis Freitag. Ein ruhiger Freitag Abend, wie wir ihn heute erfreulicherweise hatten, ist deshalb manchmal nur die Ruhe vor dem Sturm. Das gilt erst recht, wenn es das Wochenende vor dem Andruck ist: Bis zum Anlaufen der Druckwalzen sind es keine sechs Tage mehr. Und eigentlich ist der Freitag Abend auch schon vorbei.

September 13, 2008

Creating Mobo-Journalists

September 9, 2008