Logbuch vom 29. Januar 2009

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Ein Bürotag, die geplanten Auswärts-Termine verflüchtigen sich schon am frühen Morgen. Wir entdecken einen höchst ärgerlichen Druckfehler in den Unterlagen der "Pferdeadressen" und wissen jetzt endlich, warum alle Welt denkt, die Eintragungsfrist sei bereits am 15. Januar verstrichen. Kurz entschlossen verlängern wir die Frist bis zum 15. März und heuern unsere neue Regionalvertreterin in Neuss, Eva Elling, als Projektbetreuerin für die Branchenbücher an.

Aus dem Raum Mönchengladbach meldet sich eine Bewerberin, die eine Regionalvertretung eröffnen möchte. Kurzes Telefonat, dann schicken wir die Unterlagen per E-Mail rüber. Aus Aachen meldet sich Dieter Cohnen von der "Annonce" und schlägt ein gemeinsames Projekt in Sachen "Pferdeanzeigen" vor. Für uns klingt das spannend, in der kommenden Woche werden wir uns in Aachen kennenlernen.

Steffi trifft bei einem Kundentermin in Asbach einen Kunden aus Remscheid und schlägt ihm eine neue Anzeigenkampagne vor; bis zum Abend hat er die Entwürfe bereits per E-Mail auf dem Tisch.

Der gedruckte SPIEGEL dieser Woche hat noch das passende Zitat für Wochen, in denen man an seiner Arbeit zweifelt:

"Ich habe mein ganzes Leben lang gefühlt, dass dieses Leben kurz ist und dass du deshalb rennen und nur in Dinge eintauchen solltst, die wichtig und bedeutungsvoll sind. Du solltest keine Zeit vergeuden mit etwas, das nicht schön, nicht bereichernd, nicht neuartig ist."

(Philippe Petit, der 1974 als erster auf einem Seil zwischen den Türmen des World Trade Center in New York spazierenging)

Januar 30, 2009

Logbuch vom 28. Januar 2009

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Am Morgen eine Wagenladung Versandpakete zum Hermesshop gebracht und dafür nicht nur mit viel Geld, sondern auch mit nachhaltigem Rückenschmerz bezahlt. Mittags dem Hufschmied beim Aufsetzen eines Spezialbeschlages zugesehen und danach mit der neuen Regionalvertreterin für Düsseldorf telefoniert, die im März ihre ersten Touren fährt.

Mit der Regionalvertretung in Aachen über ein schon älteres Vertriebsmodell telefoniert, das nun zu neuen Ehren kommen soll. Den späten Nachmittag immer wieder dem Mietnomaden widmen müssen, der nun weisungsgemäß von der Anlage im Bonner Westen verschwunden ist, dafür aber prompt auf einer Anlage im Bonner Norden wieder auftauchte. Manche Stallbetreiber lernen es nie. Fortsetzung folgt, ziemlich sicher.

(Aus der Kategorie Logbuch bei der Pferderegion)

Januar 28, 2009

Logbuch vom 27. Januar 2009

Schreibtisch

Am Vormittag gelernt, dass die Presseabteilung des NRW-Landwirtschaftsministers sich nicht einmal ordentlich aus irgendetwas herausreden kann – in diesem Fall aus dem Vergabeskandal an der Langenfelder Landes- Reit- und Fahrschule. Das Ignorieren konkreter Fragen soll vermutlich Souveränität demonstrieren, also werden wir Ignoranz zurückdemonstrieren und die Fragen ein zweites Mal stellen müssen.

Mittags mit dem befreundeten Rechtsanwalt über einen MIetnomaden diskutiert, der im Rhein-Sieg-Kreis durch Pensionsställe zieht, die Menschen mit seiner angeblichen Rennsportkarriere nervt und offene Rechnungen hinterlässt. Und deshalb heute morgen per Gerichtsvollzieher einen unfreundlichen Brief erhalten hat.

Wegen der Diskussion viel zu spät zum Regionalbüro in Kommern aufgebrochen, dort mit Tatjana Hirsch festgequatscht und erst gegen frühen Abend wieder im Lager aufgeschlagen. Mit einem Auto voller Versandpakete wieder Richtung Redaktion gestartet. Im Büro weiter den neuen Eventkalender angepasst und den Pferdeticker aktualisiert. Dabei herzlich über die Kollegen gelacht.

(aus der Rubrik Logbuch bei der Pferderegion)

Januar 28, 2009

Mal fängst Du den Bären, mal fängt er Dich

Das ist eine etwas verfahrene Situation. In einem Stall in der Nähe von Bonn hat sich ein "Mietnomade" festgesetzt, der nicht nur Stallmieten schuldig bleibt, sondern auch den Stallbetreiber, seine Familie und Einsteller bedroht, seit sie ihn bei Diebstählen erwischt haben. Gemeinsam mit einem Rechtsanwalt sind wir bemüht, den Pensionshof von dem ungeliebten Gast zu befreien, und haben daher eine fristlose Kündigung per Gerichtsvollzieher auf den Weg gebracht.

"Das ist aber schön, dass ich diesen Brief zustellen darf", freut sich der Gerichtsvollzieher. Er habe nämlich, so läßt er durchblicken, schon weitere Vollstreckungsaufträge gegen den fraglichen Einsteller auf dem Schreibtisch liegen. Und durch unseren Brief wisse er nun ja auch, wo sich dessen (angeblich wertvollen) Pferde befänden.

Auf genau die haben es verschiedene Gläubiger wohl abgesehen und hoffen nun, im Stall unserer Kunden zuschlagen zu können. Eine Hoffnung, die wir möglicherweise enttäuschen müssen: Denn der zur Zeit betroffene Pensionshof hat dem Mietnomaden glücklicherweise nur reine Boxen vermietet, keinen Service dazu. Rechtlich gesehen also ein Mietvertrag, aus dem sich auch ein Mieterpfandrecht an den eingestellten Pferden ableitet. Und das geht den sonstigen Pfändungsrechten vor.

Januar 26, 2009

James Nachtwey und Michael Weisskopf im Irak schwer verletzt

Der Kriegsfotograf James Nachtwey und sein “Time”-Kollege Michael Weisskopf sind bei einer Explosion im Irak schwer verletzt worden. Nachtwey ist einer der bekanntesten und engagiertesten Fotografen seiner Zeit. Durch den Dokumentarfilm “War Photographer” des Schweizer Filmemachers Christian Frei wurde er weltweit berühmt.

Weitere Infos bei Spiegel Online.

Januar 19, 2009