Nerzfarm darf mit tierschutzwidrigen Gehegen weiter betrieben werden

Nerzfarmen dürfen nach Ansicht schleswig-holsteinischer Verwaltungsrichter auch dann weiter den Betrieb aufrechterhalten, wenn ihre Gehegegrößen nicht den Anforderungen der geänderten Tierschutznutztierverordnung entsprechen, denn: mit den neuen Gehegegrößen ließen sich Nerzfarmen nicht mehr rentabel betreiben, dies laufe auf ein Berufsverbot hinaus. Das aber könne nur das Parlament beschließen. Hier klicken zum Weiterlesen

Ist der Jäger schwerhörig, darf er einen Schalldämpfer benutzen

Zuerst klingt das ein wenig komisch: Weil ein Jäger gehörgeschädigt ist, möchte er bei der Jagd einen Schalldämpfer einsetzen dürfen. Dafür bedarf es einer besonderen Erlaubnis (Waffenschein), weil der Einsatz von Schalldämpfern in Deutschland reguliert ist. Auch die Jagdverbände sprechen sich in der Regel gegen solche Hilfsmittel aus, weil sie eine Gefährdung Dritter durch “lautloses” Schießen befürchten. Weil die zuständige Behörde auch die generelle Annahme, dass Schalldämpfer zur Begehung von Straftaten geeignet sind, in ihre Betrachtungen mit einbezog, wurde der Waffenschein zunächst nicht erteilt. Zu Unrecht, wie jetzt das Freiburger Verwaltungsgericht entschieden hat. Hier klicken zum Weiterlesen

Verbotene Schwanenpflege in Rheinland-Pfalz

Das Oberverwaltungsgericht in Koblenz hat entschieden, dass Privatleute einen kranken Schwan zwar kurzzeitig aufnehmen, aber auch dann nicht länger in Gewahrsam nehmen dürfen, wenn sie ihn gesund pflegen möchten. Nach Ansicht der Richter verstößt eine längere Aufnahme von Schwänen sowohl gegen das Bundesjagd-, als auch gegen das Bundesnaturschutzgesetz. Die Behörden seien deshalb befugt, entsprechende Verbote auszusprechen. Hier klicken zum Weiterlesen