Archive for November, 2014

Die Sache mit dem Einschreiben

Für einen Mandanten streite ich mit einem Tierschutzverein. Der ist unter anderem der Ansicht, er habe meinem Mandanten erfolgreich die Mitgliedschaft gekündigt, weil dieser nicht ausreichend politisches Wohlverhalten an den Tag gelegt hatte. Zur letzten Mitgliederversammlung wurde der Mandant deshalb nicht mal eingeladen.

Auf mein Schreiben an den Verein reagiert von dort ein Kollege. Es sei meinem Mandanten wohl entfallen, dass man ihn in einem ordentlichen Verfahren, wie es die Satzung für diese Fälle vorsähe, ausgeschlossen habe. Das habe man dem Mandanten sogar per Einschreiben/Rückschein mitgeteilt. Keine Mitgliedschaft, keine Einladung, so einfach läge die Sache.

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Die neuen Dressur-Studien sind da

10003900_10205215448976596_3729718249117082696_nAuch wir Redaktionsmitglieder bekommen alle drei Monate Post von den Dressur-Studien: Das neue Heft ist da. Eigentlich überflüssig, uns das zu schicken, denn wir kennen es ja bestens vom Schreiben und Korrekturlesen.

So ähnlich sehen das auf den ersten Blick vielleicht viele mit dem aktuellen Thema. „Das Schulterherein“ kennen irgendwie eigentlich alle, hat jeder schon mal irgendwann irgendwie ausprobiert, geht irgendwie mit links drücken und rechts halten (oder andersrum) und das Pferd läuft dann was schräg, aber nach vorne, oder doch mehr rund, aber trotzdem gerade – ach ja.

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Mit 2 Promille durch Innenstadt

Der Mandant hatte eigentlich alles richtig gemacht, um sich mal ordentlich ins Knie zu schiessen: An Weiberfastnacht mit fast 2 Promille Auto gefahren, mitten in der Innenstadt einen Unfall mit hohem Sachschaden gebaut, Fahrerflucht, Anhaltezeichen der Polizei missachtet, bei der Verhaftung zum weltgrößten Kotzbrocken aufgelaufen und Widerstand gegen vier Polizisten geleistet, zum Abschluß noch Widerstand gegen Untersuchung und Blutproben und Beleidigungen in Richtung aller Beteiligten.

Das reicht in der Regel, um nicht nur den Führerschein, sondern auch den Spaß für eine Weile abgeben zu müssen. Heute war Termin beim Amtsgericht und der junge Mann musste zu Recht eine Stunksitzung erwarten.

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Der neue Kanzlei-Mitarbeiter

10615563_10205125895177807_3334183246969251215_nRund um meinen Schreibtisch muffelt es im Augenblick. Denn vor gut einer Woche ist dieser kleine Zwerg bei uns aufgeschlagen, nachdem er während einer Treibjagd in der Nähe von Gießen seiner Mutter verloren ging. In diesem Fall haben es zunächst die beteiligten Jäger übernommen, sich um den Zwerg zu kümmern, der mal gerade drei Tage alt war. Europäische Mufflons werden rund ein halbes Jahr gesäugt, entsprechend lange wird der Zwerg also nun hinter uns hermarschieren. Erfahrungsgemäß freut das bei den hier auflaufenden Mandanten zu viel Freude.

Ich habe es gut gemeint, jetzt habe ich den Salat (Dressur-Studien 04/2014)

Über einen Tierschutzverein, der in Not geratene Pferde an neue Halter vermittelt, war die Mandantin auf ein Geschöpf aufmerksam geworden, das Hilfe wahrlich gut gebrauchen konnte: In sehr schlechtem Zustand stand das Pferd nebst weiteren Kollegen in einem Pensionsstall, verlassen von seinem Eigentümer und nur unwillig gepflegt vom Stallbetreiber, der sich über schon vierstellige Außenstände für die Verpflegung ärgerte. Weil der Kunde diese Rechnung nicht bezahlen wollte, nahm der Stallbetreiber nach eigener Auskunft sein Pfandrecht wahr, kassierte die Pferde ein und verkündete, ihr letzter Gang werde nun der zum Metzger sein. Eine Ankündigung, die bei Tierschützern regelmäßig zu hektischer Betriebsamkeit führt. Über Internet-Annoncen wurden neue Eigentümer für die Pferde gesucht und gefunden, darunter meine Mandantin – für 500 Euro übernahm sie durch Vermittlung der Tierschützer eine noch junge Stute aus dem Bestand. Aus einem knochigen Gerippe wurde dann in monatelanger Arbeit ein gesundes, fröhliches Pferd. Read On…

Tschüss und guten Appetit!

Eine Anwaltskollegin beschäftigt offenkundig einen telefonischen Auftragsdienst. Jeder meiner Anrufe landet in dem – sehr netten – Callcenter, das leider nie etwas anderes tun kann, als eine Rückrufbitte zu notieren.

Und: Wann immer ich dort anrufe, verabschiedet sich die Telefonistin mit „Tschüss und guten Appetit.“ Ich glaube, so unterzeichne ich meine Schreiben an die Kollegin jetzt auch mal.

Arbeitszimmer

13234_10205063321173496_4019032155297935493_nWenn an Tagen wie heute unverhofft die Sonne lacht, kann ich einen der größten Vorteile genießen, den eine Kanzlei auf dem eigenen Hof bietet: Das Außenbüro. Mit Laptop oder Tablet lässt sich bei uns auf dem Gelände an vielen Stellen arbeiten, telefonisch bin ich unter der Kanzleinummer ohnehin problemlos auch draußen zu erreichen. Im Sommer freuen sich auch viele Mandanten darüber, dass die Besprechung nicht zwingend im Büro stattfinden muss – und sie deshalb beim Diskutieren auch Schafe oder Pferde kraulen können.

In a world you can be anything, be kind.
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In Kooperation mit Rechtsanwältin Daniela Müller - Tierkanzlei Bielefeld

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