Archiv der Kategorie: Menschen und Pferde

Die Pferdesteuer in Schlangenbad

Seit dem 1. Januar 2015 gilt in der hessischen Gemeinde Schlangenbad (Rheingau-Taunuskreis) eine Pferdesteuer von 300 Euro pro Pferd und Jahr. Das stellt die dortigen Pferdehalter nun vor die Frage, ob sie sich in ihr Schicksal fügen oder gerichtlich prüfen lassen, ob die Pferdesteuer rechtens ist. Auch bei mir wurde dazu nun angefragt. Weiterlesen

VGH Kassel winkt die Pferdesteuer in Hessen durch – ohne mündliche Verhandlung

Der Verwaltungsgerichtshof in Kassel hat die in der hessischen Kommune Bad Sooden-Allendorf eingeführte „Pferdesteuer“ für rechtens erklärt. Geklagt hatten ein Verein und neun Privatpersonen; ihnen wurde nun beschieden, dass der kommunale Satzung mit höherrangigem Recht durchaus vereinbar sei. Die erhobene Steuer sei auch nicht zu hoch und „erdrossele“ die Pferdebesitzer nicht. Das Gericht hat ohne mündliche Verhandlung entschieden. Weiterlesen

Wieder einen Sattelprozess sauber gewonnen

Für die Mandantin war das kurz vor Weihnachten noch eine schöne Nachricht: Seit bald drei Jahren streitet sie mit einer Sattelkundin, heute hat das Amtsgericht ihr umfassend Recht gegeben. Die Kundin verlangte den Ersatz eines (damals) fast neuwertigen Sattels, nachdem die Mandantin daran (von der Kundin gewünschte) Änderungen gemacht hatte. Den Sattel hatte die Kundin zuvor von einem anderen Sattler gekauft, dem sie aber scheinbar ebenfalls nicht mehr traute. Weiterlesen

Die neuen Dressur-Studien sind da

10003900_10205215448976596_3729718249117082696_nAuch wir Redaktionsmitglieder bekommen alle drei Monate Post von den Dressur-Studien: Das neue Heft ist da. Eigentlich überflüssig, uns das zu schicken, denn wir kennen es ja bestens vom Schreiben und Korrekturlesen.

So ähnlich sehen das auf den ersten Blick vielleicht viele mit dem aktuellen Thema. „Das Schulterherein“ kennen irgendwie eigentlich alle, hat jeder schon mal irgendwann irgendwie ausprobiert, geht irgendwie mit links drücken und rechts halten (oder andersrum) und das Pferd läuft dann was schräg, aber nach vorne, oder doch mehr rund, aber trotzdem gerade – ach ja.

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Dressur-Studien: Ich bin dabei

Dieser Tage kommen die neuen Dressur-Studien aus der Druckerei. Das erwähne ich deshalb besonders gerne, weil mich Claudia Sanders Anfang des Jahres gebeten hat, Mitglied des Redaktionsteams zu werden.

Vor der Entscheidung lag eine kleine Bedenkpause. Denn mit Claudia zu arbeiten, ist nicht einfach. Das liegt daran, dass sie als Herausgeberin und Chefredakteurin klar einen klar definierten Anspruch an dieses Magazin hat: Qualität. Dahingeworfene und ein Thema nur oberflächlich streifende Beiträge braucht man deshalb bei den Dressur-Studien gar nicht abgeben. Alles wird mehrfach gelesen und diskutiert, und zwar von Leuten, die in Pferden nicht einfach drollige, große Tiere sehen. Für die Mitglieder des Redaktionsteams ist das viel Arbeit und für die inzwischen sehr stattliche Zahl an Abonnenten und Kioskkäufern eine gute Nachricht.

Die Dressur-Studien haben in den letzten Jahren wichtige Diskussionen in der Reiterei angestoßen und befördert. Dass selbst die Deutsche Reiterliche Vereinigung sich jetzt bemüht, das Thema Rollkur in den Griff zu bekommen, ist zu einem guten Stück der Aufklärung und sachlichen Kritik in diesem Magazin geschuldet. Wie viel Gewicht die Stimme der Dressur-Studien in der deutschen Reiterei – und zwar nicht nur in der klassischen Reiterei – hat, merkt man schnell, wenn man für das Heft Gesprächspartner sucht. Das Magazin wird ernst genommen.

Im Ergebnis viel die Entscheidung also leicht. Für „mein“ erstes Heft der Dressur-Studien habe ich mit Kurd Albrecht von Ziegner über Hangbahntraining, mit Werner Jost über die Lösungsphase im Gelände und mit dem stets zauberhaft entspannten Heiner Nordberg über die die innere Verbindung zum Pferd gesprochen. Und als wäre das noch nicht genug, haben meine neuen Kolleginnen im Redaktionsteam daraus zusammen mit vielen anderen, gut recherchierten und aufbereiteten Artikeln ein tolles kleines Buch gemacht.

Man kann es kaufen. Und abonnieren.