40 Prozent der Tierheime vor der Insolvenz?

In diesem Beitrag des Mitteldeutschen Rundfunks waren heute erschreckende Zahlen zu hören: Laut des „sächsischen Tierschutzes“ stünden rund 40 Prozent der Tierschutzvereine mit einem Tierheim vor der Insolvenz. Und schuld sei: Das Mindestlohngesetz, auf das die Kommunen bei ihren Zahlungen keine Rücksicht nähmen. Während den Tierheimen die Personalkosten um die Ohren fliegen, gäbe es von den Kommunen kein zusätzliches Geld. Klingt plausibel, könnte aber falsch sein. Read On…

Der Mindestlohn in Tierheimen

planung
Zum 1. Januar 2015 ist in Deutschland das Mindestlohngesetz in Kraft getreten, das branchenübergreifend einen Stundenlohn von 8,50 Euro als unterste Grenze der Bezahlung vorgibt. Wie häufig gibt es auch in diesem Gesetz Ausnahmen und Ãœbergangsregeln (zum Beispiel für die bekanntlich am Hungertuch nagenden Verleger von Tageszeitungen, die ihre Zeitungsboten noch solange offiziell schlecht bezahlen dürfen, bis die Anwälte ausreichende Hintertüren im Gesetz gefunden haben bis 2017 geringer entlöhnen dürfen, aber Tierheime fallen nicht unter diese Regeln. Sprich: Das reguläre Personal in Tierheimen ist ab sofort mit mindestens 8,50 Euro pro Stunde zu bezahlen. Read On…

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