Zu Signal wechseln ist ganz leicht und macht viel Sinn

Warum man Whatsapp nicht benutzen sollte, ist in 2021 so hinreichend geklärt, dass man kein Wort mehr drüber verlieren muss. Gleiches gilt für den Facebook-Messenger und Telegram, weshalb ich unter den „Marktführern“ auch nicht erreichbar bin.

In meinem privaten wie beruflichen Alltag spielt sich inzwischen alles nur noch im SIGNAL-Messenger ab, und das hat nicht alleine „Datenschutz-Gründe“. Denn Signal bietet mit Clients für alle Betriebssysteme inzwischen das Handwerkszeug, um beispielsweise tagsüber am PC daran zu arbeiten.

Auch die Gruppenfunktionen sind so ausgereift, dass es da keinen Rückstand zu anderen Plattformen mehr gibt. Kurz: Wer meint, das Whatsapp „unverzichtbar“ wäre, verschläft eigentlich nur eine Entwicklung.

An Signal gibt es durchaus noch einiges zu kritisieren. So ist (bislang) beispielsweise keine Funktion vorhanden, mit der Nutzer sich mit neuen Kontakten verbergen können, ohne ihre Mobilfunknummer preisgeben zu müssen (was bei Threema wunderbar funktioniert). Das scheint mir in einer Welt, in der man sich ohnehin längst auf Empfängerseite um ein ordentliches Benachrichtigungsmanagement kümmern muss, nicht mehr so relevant. Meine Mobilfunknummer veröffentliche ich nicht unnötig, andererseits ist sie aber auch kein Geheimnis und ich habe diese Nummer schon seit 1996. Tatsächlich arbeitet Signal aber auch bereits daran, Verbindungen auch ohne Preisgabe der Rufnummer zu ermöglichen.

Wer mit mir per Messenger kommunizieren will, kann mich entweder über Threema anfunken (ID: 7Y9VTR24) oder mir per E-Mail (kanzlei@nilsbecker.de) seine bei Signal verwendete Rufnummer schicken, dann nehme ich gerne Kontakt auf.

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