Whatsapp verzichtet auf Einschränkungen – Aber die Probleme bleiben

Die Facebook-Tochter WhatsApp hat bekanntgegeben, dass auch Nutzer, die den ab 15. Mai geltenden Nutzungsbestimmungen nicht zustimmen, die App trotzdem in vollem Umfang weiter nutzen können. Der Plan, den Funktionsumfang der App stark zu begrenzen und die Nutzer damit in eine Zustimmung zu zwingen, soll offenbar so nicht weiterverfolgt werden. Gleichwohl, so WhatsApp, werde man die Nutzer weiterhin an die Zustimmung erinnern. Insbesondere für gewerbliche Nutzer sind die rechtlichen Probleme beim Einsatz von WhatsApp damit aber keinesfalls vom Tisch – von einem Einsatz ist weiterhin abzuraten. Read On…

CDU/CSU verhindert neue Gesetzgebung gegen Insektensterben

Auf Drängen der Union hat der Bundesrat die Befassung mit dem – auf Anregung der Bundesregierung – geplanten Verbot des Unkrautvernichters Glyphosat von der Tagesordnung genommen. Damit ist vorerst eine Gesetzgebung vom Tisch, die dazu beitragen sollte, das verheerende Insektensterben aufzuhalten, vor dem Forscher wie der weltweit anerkannte Insektenforscher Josef Settele vom UFZ, dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Halle, seit Jahrzehnten warnen. Read On…

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Amtsveterinär zu Ausgangssperren: „Wir wissen da auch noch nix genaues.“

In einer Sendung von WDR Tiere suchen ein Zuhause war heute u.a. der Leiter des Euskirchener Veterinäramtes, Dr. Jochen Weins, zu Gast. Wie zu erwarten, kam in der per Facebook und Youtube übertragenen Sendung auch die Frage nach den Folgen einer Ausgangssperre für die Versorgung von Tieren auf. Diesbezüglich konnte Weins – mangels konkreter Verfügungen in Nordrhein-Westfalen – nur spekulieren, bestätigte aber mit seiner Antwort, dass es da je nach Ausgangslage unterschiedliche Sichtweisen geben kann. Darüber sei im Detail noch nicht gesprochen worden, sagte Weins. Read On…

Erste Ausgangssperre in Deutschland, Haustierversorgung bleibt erlaubt


Das Landratsamt Tierschenreuth (Bayern) hat die erste Ausgangssperre in Deutschland verhängt. Der Text der Allgemeinverfügung findet sich hier.

Wie schon von vorhergesagt, sind auch nach dieser Verfügung Wege zum Zwecke der Versorgung von Haustieren erlaubt, worunter nach praktischer Lesart Pferde jedenfalls dann fallen, wenn sie nicht durch einen dafür beauftragten Pferdebetrieb versorgt werden. Es könnte also in diesem Landkreis jetzt wichtig sein, eine Kopie seines Einstellvertrages mit sich zu führen oder sich vom Stallbetreiber eine entsprechende Bestätigung ausstellen zu lassen. Ebenso dürfte die Ausnahme auch die Wege zu Futtermittelhandlungen einschließen. Wer solche Waren jetzt im betroffenen Landkreis kauft, sollte in jedem Fall auf dem Rückweg die Quittung des Einkaufs bei sich führen, auf der Datum und Uhrzeit des Kaufs verzeichnet sind.

Die Allgemeinverfügung sieht zudem generell die Möglichkeit von Ausnahmen zu. Wer als Betroffener unsicher ist, sollte daher vorsorglich — und sofort — eine entsprechende Ausnahme für Reisen zu seinem Pferd beantragen.

Arbeitsfeld Pferdesport / Dressur-Studien Mehr anzeigen…

Neue Regeln für das Reiten im Lockdown

Im Livestream der Dressur-Studien haben wir gestern Abend die neuen Regeln für das ‚Reiten im Lockdown‘ erklärt, konkret anhand der Regeln, die seit heute (16. Dezember 2020) in Nordrhein-Westfalen gelten. Der Wesensgehalt dieser Regeln dürfte aber im Ergebnis auch für alle anderen Bundesländer maßgeblich sein. Read On…

Eine Bitte, kein Verbot

Am Sonntag Abend haben wir bei den Dressur-Studien in einem Livestream auf Facebook über die kommenden Lockdown-Bestimmungen gesprochen und dabei in einem Punkt leider etwas Fake-News verbreitet: Entgegen unserer Annahme haben sich Bund und Länder doch nicht auf ein generelles Verbot von Feuerwerk an Silvester einigen können, sondern nur auf ein Verkaufsverbot für Feuerwerksartikel. Read On…

Die neuen Tierschutz-Richtlinien für Pferdesport (Dressur-Studien 04/2020)

Fast 30 Jahre nach der ersten Ausgabe hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) seine Leitlinien für Tierschutz im Pferdesport aktualisiert – nicht wieder mal, sondern zum ersten Mal überhaupt. Damit solle, so das Ministerium im Vorwort, der seit 1992 aus Wissenschaft und Praxis gewachsene Kenntnisstand berücksichtigt werden. Und vermutlich, so würde ich hinzufügen, auch die Tatsache, dass Tierschutzfragen schon seit Langem deutlich mehr Gewicht haben als noch Anfang der 1990er-Jahre. Read On…

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